Elternberatung und Familienberatung
feministisch - systemisch gedacht
Über mich

Aufgewachsen bin ich in einem kleinem Dorf in Mecklenburg-Vorpommern. Schon damals konnte ich mich mit der Rolle die die Frauen in meinem Umfeld hatten nicht identifizieren und sah in Familien wieviel die Mütter allein trugen und wie wenig Partnerschaft dort gelebt wurde.
Ich entschied mich daher pädagogisch zu arbeiten um zumindest Kindern einen Raum zu bieten, der anders gelebt wird.
Schon während meiner pädagogischen Ausbildung zur Erzieherin prägte mich die Annahme, dass jeder Mensch einen guten Grund für sein Handeln hat. Jedoch sind die Auswirkungen nicht immer Zielführend für ein gutes miteinander.
Diese Haltung begleitet mich seitdem in meiner Arbeit mit Familien ebenso wie in meinem eigenen Leben mit all seinen Herausforderungen.
Mein Antrieb Pädagogin zu werden und mit meiner Arbeit, meiner Haltung und meinem Wissen in die Welt hinaus zu gehen, beruht auf den tiefen Wunsch etwas zu verändern.
In meiner Arbeit in Kitas, Schulen und Horten durfte ich viele Kinder, Eltern und Fachkräfte erleben und auch immer wieder Momente, in denen ich spürte: Es braucht Wege, die auf Verständnis, Beziehung und echter Gleichwertigkeit beruhen.
Ich bin überzeugt, dass Familie und Erziehung immer auch gesellschaftliche Räume sind.
Hier werden Rollen gelebt, Verantwortung verteilt und Werte geprägt.
Mein feministischer Ansatz bedeutet für mich, diese Zusammenhänge bewusst zu machen und Familien darin zu unterstützen, Gleichberechtigung im Alltag zu leben.
Feminismus ist für mich dabei keine Theorie, sondern eine Haltung: aufmerksam, klar und respektvoll im Umgang miteinander.
Nachdem ich viele Jahre im pädagogischen Bereich gearbeitet habe und viele kleine Menschen beim wachsen begleiten durfte und viele Eltern bei der Bewältigung ihrer ganz persönlichen Schwierigkeiten,
entschied ich mich, noch einen Schritt weiterzugehen.
Während meiner letzten Elternzeit begann ich die Ausbildung zur systemischen Beraterin und gründete systemisch beraten.
Seit dem begleite ich Familien, Mütter, Väter und Paare in meiner Praxis in der Leipziger Südvorstadt.
Gemeinsam erkunden wir, welche Muster wirken, welche Wege blockiert sind und wie Veränderung möglich wird. Die Kombination meiner langjährigen pädagogischen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit vielen unterschiedlichen Familien, meiner eigenen Erfahrung als dreifache Mutter mit all ihren Höhen und Tiefen und meinem Wissen als Systemikerin verstärken in mir noch mehr die Einstellung dazu, dass jeder Mensch in der Lage ist etwas neues zu lernen und das in jeder Kriese die Chance auf Veränderung steckt.
In meinen Räumen arbeite ich diskriminierungs- und machtsensibel und biete Räume, in denen alle Erfahrungen und Voraussetzungen Platz haben dürfen.
Ich liebe es Themen nicht nur sprachlich sichtbar zu machen und arbeite gern mit verschiedenen Visualisierungen, somatischer Arbeit ( den Körper einbeziehen) und verschiedenen Elementen aus der hypnosytemischen arbeit und Embodyment.
- 2008 Abschluss als Sozialassistentin
- 2011 Abschluss als staatlich geprüfte Erzieherin
- 2011 Zusatzqualifikation Gewalt freie Kommunikation
- 11 Jahre Arbeit als Erzieherin in verschiedenen Kindergärten und Horten
- 2022 Zusatzqualifikation zur Kita Leitung
- pädagogische Leitung einer Kita
- 2023 - 2025 systemische Beraterin (Abis Leipzig) SG zertifiziert
- seit 2024 selbstständig in eigener Praxis
- Mutter von drei Kindern
- hypnosystemisches Arbeiten mit Paaren, Familien, Gruppen oder Teams bei Dr. med. Günther Schmidt ( lifelessons)
- Embodyment in Beratung und Therapie bei Dr. Maja Storch (lifelessons)
- Teilnahme am queer-feministischen Bildungswochenende "Für Sorge!"

